Gipfelglück. Natur und Sport im Museum Der Bergsport in der DDR – ein Angebot für Kinder und Jugendliche?

Deutscher Alpenverein, Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft und Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Sportarchive, Sportmuseen und Sportsammlungen

Dr. Juliane Lanz, 8.-9. Oktober 2020, München

Der Bergsport lässt sich in den Kategorien Klettern, Bergsteigen und Wandern in der DDR nachweisen, organisiert im Deutschen Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf. Gerade die beiden ersten Aktivitäten wurden jedoch häufig nicht-institutionalisiert ausgeübt und boten lediglich im Bereich des Kletterns ein lokal begrenztes Angebot für Kinder und Jugendliche. Wandern hatte eine deutlich wichtigere Funktion und wurde oftmals außerunterrichtlich (beispielsweise im Hort oder über die Jugendorganisation FDJ) organisiert. Die Pädagogischen Lesungen belegen, dass die Motivationen für die Durchführung vor allem in den Bereichen Erziehung zur Heimatliebe, Verbesserung der körperlichen Fitness, Verbesserung der Geländeorientierung und zur Anleitung zur Selbstständigkeit sowie zur sinnvollen Freizeitgestaltung lagen. Sie zeigen jedoch auch, dass das pädagogische Potential von Wanderungen und Naturexkursionen nicht ausgeschöpft wurde, was beispielsweise durch eine Verbesserung der Infrastruktur und eine umfangreichere Einbeziehung verantwortlicher Pädagog*innen hätte erreicht werden können.

Fachaustausch im Rahmen des Verbundprojektes, 30. - 31. März 2020

Humboldt-Universität zu Berlin

Aktueller Stand der Projekte & Gastvortrag von Prof. Dr. Gert Geißler (HUB) zur Einheitsschule vor der DDR

Die DDR – Perspektiven ihrer Erforschung 30 Jahre nach der friedlichen Revolution 11. - 12. Dezember 2019

Zeitgeschichtliches Forum, Grimmaische Straße 6, 04109 Leipzig

Treffen des Verbundprojektes

15. - 16. November 2019

Gastvortrag mit Diskussion: Kulturgeschichte der DDR  – Prof. Dr. Gert Dietrich (HU Berlin)

Universität Hildesheim: Zeitschriftenauswertung zu Berichten über den DDR-Unterricht bzw. Schulwesen Für die Jahre nach 1990

HU Berlin: Teilstudie "Indoktrinierender Unterricht – Bilder über Fachunterricht in Filmaufzeichnungen der DDR"

HU Berlin: Kindheitserinnerungen – Narrative im Erinnerungsdialog von Grundschüler*innen mit alten Menschen aus der DDR – mit Blick auf den Mythen-Begriff“

Universität Rotock: Die Pädagogische Lesungen in ersten Systematisierungen, thematischen Forschungen, Publikationen und Zeitzeug*innenberichten

Univrsität Hildesheim: Konstruktionen von Kindheit und Bildungswege in der DDR. Präsentationen aus zwei Fallstudien"
 

Dis/ability in Germany, Yesterday and Today (University of Cincinnati)

Foreign Influences on the Establishment of Academic Sign Language Research in the Divided Germany during the Cold War

Dr. phil. Anja Werner, 26./27. September 2019

Seit den 1970er Jahren begannen einzelne Forscher in beiden Teilen Deutschlands, sich näher mit den Gebärden, die gehörlose Menschen untereinander zur Kommunikation nutzen, auseinanderzusetzen. In der DDR gingen Rehabilitationswissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin Ende der 1980er soweit, offen mit Vertretern des Gehörlosen- und Schwerhörigen Verbandes der DDR (GSV) zusammenzuarbeiten, um Gebärden bzw. Gebärdensprache auch in der Gehörlosenbildung nutzbringend einzusetzen. Die Praxis sah allerdings anders aus: Wie u.a. Pädagogische Lesungen verdeutlichen, blieb man im Gehörlosenunterricht der DDR bis zum Ende offiziell der Lautsprachvermittlung treu. Lediglich im Umgang mit mehrfach behinderten gehörlosen Kindern und Jugendlichen wurde auf Gebärden zurückgegriffen.

Vortrag Seniorenakademie Universität Rostock

Sozialistische Schule zwischen Anspruch und Wirklichkeit – die Pädagogischen Lesungen als ungehobener Schatz zur Erforschung von Unterricht in der DDR

Prof. Dr. K. Koch & Dr. K. Koebe

Mittwoch, d. 10. Juli 2019, 17.00-18.30 Uhr

20.-21.06.2019, Universität Hildesheim

Fachaustausch im Rahmen des Verbundprojektes

Zum Verständnis des Begriffes "Mythos" - Implikationen für den Forschungsverbund