Arbeitsstelle Pädagogische Lesungen

Schriftenreihe - Neues & Archiv

aktuelle Ausgabe: 06/2020

Jenseits des ‚normalen Lebens‘ – Held*innen mit Beeinträchtigungen in der Jugendliteratur der DDR und ihre volksbildende Wirksamkeit (Katja Koch & Kristina Koebe)

Das Abrücken von der Präsentation vorbildhafter sozialistischer Persönlichkeiten in der Kinder- und Jugendliteratur der DDR der 1970er und 1980er Jahre bringt eine zunehmende literarische Thematisierung von Menschen mit Beeinträchtigungen mit sich. Innerhalb weniger Jahre erscheint eine ganze Reihe von Jugendromanen, deren Hauptfiguren eine Beeinträchtigung haben, die ihr Leben entscheidend prägt. Der hier vorgelegte Beitrag untersucht exemplarisch die Rezeption von vier dieser Texte in der DDR, um zu ermitteln, inwieweit sie dazu beitragen konnten, den damals sogar von staatlichen Stellen beförderten Diskurs über den Umgang mit beeinträchtigten Menschen an die Schulen zu tragen. Die Pädagogischen Lesungen als idealisierende Abbilder realen Unterrichts fungieren als maßgebliche Quelle, wenn es darum geht, Themenfindungen und Thematisierungen jenseits der Lehrplanvorgaben auszuloten. Anhand ihrer Auswertung ermittelt der Beitrag, inwiefern aktuelle Neuerscheinungen aus DDR-Verlagen unterrichtliche Kommunikationsanlässe für die Verhandlung von den eigenen Alltag betreffenden Problemen waren. Dabei erweist sich, dass das ansonsten in dieser Zeit recht präsente und breit rezipierte Thema „Menschen mit Beeinträchtigungen“ im Literaturunterricht der DDR trotz passender literarischer Angebote weitestgehend abwesend bleibt.

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ISSN 2627-9568

Archiv Schriftenreihe 2019 / Jahrgang 1
01/ 2019 Sozialistische Schule zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Die Pädagogischen Lesungen ...

01/ 2019 Sozialistische Schule zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Die Pädagogischen Lesungen als ungehobener Schatz zur Erforschung von Unterricht in der DDR

Katja Koch, Kristina Koebe, Tilman von Brand und Oliver Plessow

Das Format Pädagogische Lesungen umfasst eine institutionalisierte Art des Erfahrungsaustausches von Pädagog*innen in allen Bereichen des DDR-Bildungswesens (Kindergarten, allgemeinbildende Schulen, Hilfsschulen, außerschulische Pädagogik). Dabei wird die schriftliche Niederlegung eigener Erfahrungen sowie innovativer Vorschläge zur Gestaltung pädagogischer Prozesse ergänzt durch die öffentliche (Vor-)Lesung für ein Fachpublikum praktisch tätiger Pädagog*innen in großangelegten zentralen Weiterbildungsveranstaltungen. Durch einen zentralistisch organisierten fachlichen Selektionsprozess gelangten zwischen 1955 und 1989 über die Pädagogischen Kreis- und Bezirkskabinette ca. 9500 ‚erfolgreiche‘ Lesungen bis zur Popularisierung und danach in die Pädagogische Zentralbibliothek im Haus des Lehrers Berlin. Der Bestand, der Lesungen aller Unterrichtsfächer ebenso umfasst wie jene zu allgemeinpädagogischen bzw. psychologischen Fragen, ist bis heute vollumfänglich erhalten.

Dieses Korpus stellt einen bildungshistorisch singulären Quellenbestand dar, der sich zur Analyse aus vielfältigen fachdidaktischen, bildungshistorischen und erziehungswissenschaftlichen Perspektiven anbietet. Dennoch sind Würdigung und wissenschaftliche Analyse des Quellenmaterials bis heute vollständig ausgeblieben.

Erste Analysen exemplarischer Lesungen deuten vielversprechend darauf hin, dass hier eine Quelle vorliegt, die die bisherige Lücke zwischen offiziellen Dokumenten des DDR-Bildungssystems und Zeitzeugenberichten füllen und somit zur Erhellung der Konzeption und Realisierung von Unterricht in der DDR beitragen kann.

Mit diesem Beitrag soll ein erster Schritt zur Analyse dieses in höchstem Maße originellen Quellenmaterials unternommen werden, indem zunächst das Format sowie dessen Entwicklung im Rahmen der DDR-Bildungspolitik kontextualisiert wird. Weiterhin werden die Kriterien, die an erfolgreiche Lesungen angelegt wurden, sowie der überlieferte Schriftverkehr im Kontext der Begutachtung einer ersten Betrachtung unterzogen, um hernach das Maß der administrativen sowie der bildungspolitischen Lenkung zum Verfassen und zur inhaltlichen Gestaltung zu umreißen. Im Ergebnis wird thesenhaft auf einige Potenziale verwiesen, die das Quellenmaterial hinsichtlich weiterer Forschungsperspektiven bietet.

02/ 2019 "Schöpferischer Umgang“ mit Lyrik im Unterricht der DDR: Methodische Vorschläge...

02/ 2019 "Schöpferischer Umgang“ mit Lyrik im Unterricht der DDR: Methodische Vorschläge in ausgewählten Pädagogischen Lesungen

Roberto Hübner

Ein aktiver und produktiver Umgang mit Texten im Literaturunterricht ist auch in der didaktisch-methodischen Fachliteratur der DDR gefordert worden. Doch wie ist ein Terminus wie der des Schöpfertums zu definieren und welche Konsequenzen ergaben sich daraus für den DDR-Unterricht? Ausgehend von einer ersten Begriffsbestimmung sollen hierzu exemplarisch ausgewählte Pädagogische Lesungen untersucht werden, die sich auf den Lyrikunterricht
beziehen.

03/ 2019 Reformpädagogik in der DDR – Eine kritische Betrachtung ... für Hilfsschulen

Reformpädagogik in der DDR – Eine kritische Betrachtung anhand der Pädagogischen Lesungen für Hilfsschulen

Katja Koch & Kristina Koebe

Sowohl im gesellschaftlichen Narrativ als auch in fachwissenschaftlichen Darstellungen wird das DDR-Bildungssystem als wenig fruchtbarer Boden für reformpädagogische Ansätze beschrieben. Bei genauerer Betrachtung bedarf diese Einschätzung jedoch mehrerer Korrekturen. Der Beitrag gibt zunächst einen kurzen Abriss der Entwicklungsphasen des DDR-Bildungssystems und skizziert differenziert das jeweilig vorherrschende Verhältnis zur Reformpädagogik. Dabei werden wesentliche Einflüsse reformpädagogischen Gedankengutes auf das DDR-Bildungssystem ebenso sichtbar wie deutliche Differenzlinien. Im zweiten Teil wird die pädagogische Praxis im DDR-Hilfsschulsystem anhand ausgewählter Pädagogischer Lesungen betrachtet.

04/ 2019 Die ‚anderen Kinder‘ in der DDR – Zeitgenössische Quellen und literarische Texte als Quelle

Die ‚anderen Kinder‘ in der DDR – Zeitgenössische Quellen und literarische Texte als Quelle für die Illustration, Ergänzung und Relativierung der Diskussion zum Umgang mit geistig behinderten Kindern

Katja Koch & Kristina Koebe

Der Beitrag umreißt zunächst den (institutionellen) Umgang mit geistig behinderten Kindern in der DDR und beschreibt die Entwicklung von 1945 bis 1989, indem er diesbezüglich relevante Handlungsebenen rekonstruiert und analysiert und die wechselseitige Bedingtheit der Teilsysteme beschreibt. Das sich  damit abzeichnende Bild wird durch die Alltagswirklichkeit betroffener Eltern und Professioneller, die in zeitgenössischen literarischen und nichtfiktionalen
Texten und den Pädagogischen Lesungen beschrieben wird, illustriert, ergänzt und kontrastiert. Eine auf dieser Basis vollzogene Zusammenführung der verschiedenen Fach- und Alltagsdiskursebenen zeigt, dass die bisherige Diskussion zum Umgang mit geistig behinderten Menschen in der DDR um wesentliche Facetten erweitert und in einigen Teilen revidiert werden muss.

Archiv Schriftenreihe 2020 / Jahrgang 2
05/ 2020 Den Wolken ein Stück näher – eine Positionierung der Pädagogischen Lesungen ...

Den Wolken ein Stück näher – eine Positionierung der Pädagogischen Lesungen innerhalb der öffentlichen und unterrichtlichen Rezeption des DDR-Jugendbuches von Günter Görlich

Kristina Koebe

Günter Görlichs Buch Den Wolken ein Stück näher wurde in der DDR breit rezipiert, nicht nur unter Jugendlichen. Zudem war es einer der wenigen zeitgenössischen Jugendromane, die – wenn auch erst anderthalb Dekaden nach Erscheinen – Eingang in den Unterrichtskanon des Landes fanden. Dieses Nebeneinander einer breiten öffentlichen (vergleichsweise weniger gelenkten) Rezeption und der Thematisierung im Literaturunterricht macht sich der hier vorgelegte Beitrag zunutze, um die Beschäftigungen mit dem Roman in den Pädagogischen Lesungen innerhalb der Gesamtrezeption und innerhalb der verschiedenen Unterrichtsvorgaben und -empfehlungen zum Roman zu verorten. Berücksichtigt werden dabei Verlagsgutachten und Presserezensionen als Dokumentationen der außerschulischen Wahrnehmung, Artikel in der Zeitschrift Deutschunterricht sowie die Ausführungen zum Thema in der Unterrichtshilfe für den Literaturunterricht und die Pädagogischen Lesungen selbst. In der Summe zeichnet die Betrachtung der hier konsultierten Quellen eine  Rezeptionschronologie, in der die Pädagogischen Lesungen sich als letzte zu Wort melden. Der Vergleich der verschiedenen Rezeptionspfade zeigt, dass man, als man dies dann tut, keine Alternativen zu bestehenden Unterrichtsvorgaben entwickelt. Vielmehr modifiziert man die Vorgaben der Unterrichtshilfen insofern, als man methodische oder mediale Umgestaltungen oder Abwandlungen vornimmt. Damit ist das Format in diesem Fall tatsächlich in der Lage, bislang an keinem anderen Ort behandelte und damit innovative Unterrichtspraxis zu präsentieren.

06/ 2020 Jenseits des "normalen Lebens" - Held*innen mit Beeinträchtigungen...

Jenseits des ‚normalen Lebens‘ – Held*innen mit Beeinträchtigungen in der Jugendliteratur der DDR und ihre volksbildende Wirksamkeit

Katja Koch & Kristina Koebe

Das Abrücken von der Präsentation vorbildhafter sozialistischer Persönlichkeiten in der Kinder- und Jugendliteratur der DDR der 1970er und 1980er Jahre bringt eine zunehmende literarische Thematisierung von Menschen mit Beeinträchtigungen mit sich. Innerhalb weniger Jahre erscheint eine ganze Reihe von Jugendromanen, deren Hauptfiguren eine Beeinträchtigung haben, die ihr Leben entscheidend prägt. Der hier vorgelegte Beitrag untersucht exemplarisch die Rezeption von vier dieser Texte in der DDR, um zu ermitteln, inwieweit sie dazu beitragen konnten, den damals sogar von staatlichen Stellen beförderten Diskurs über den Umgang mit beeinträchtigten Menschen an die Schulen zu tragen. Die Pädagogischen Lesungen als idealisierende Abbilder realen Unterrichts fungieren als maßgebliche Quelle, wenn es darum geht, Themenfindungen und Thematisierungen jenseits der Lehrplanvorgaben auszuloten. Anhand ihrer Auswertung ermittelt der Beitrag, inwiefern aktuelle Neuerscheinungen aus DDR-Verlagen unterrichtliche Kommunikationsanlässe für die Verhandlung von den eigenen Alltag betreffenden Problemen waren. Dabei erweist sich, dass das ansonsten in dieser Zeit recht präsente und breit rezipierte Thema „Menschen mit Beeinträchtigungen“ im Literaturunterricht der DDR trotz passender literarischer Angebote weitestgehend abwesend bleibt.

aktuelle Sonderausgabe 12/2020

Zeitzeugen im Gespräch: Gerhard Hamann

Gerhard Hamann trat unmittelbar nach seinem eigenen Abitur im Jahr 1953 in den Schuldienst ein. Er begann diesen an der Schule in Krostitz, wo er ihn 1998 auch beendete. Im Zeitraum 1953 bis 1976 studierte er berufsbegleitend und qualifizierte sich dabei zum Sport- und Physiklehrer. Er ist Ehrenbürger der Gemeinde Krostitz und wurde 2013 für sein Engagement für Ort und Region mit dem Sächsischen Verdienstorden ausgezeichnet. Gerhard Hamann verfasste zwei Pädagogische Lesungen. Die erste entstand im Jahr 1976 und trug den Titel Der Anteil des Spartakiadekomitees und der Kommission Sport bei der Entwicklung des außerunterrichtlichen Kinder- und Jugendsports an der Friedrich-Wolf-Oberschule Krostitz. Die zweite Pädagogische Lesung wurde im Jahr 1982 verfasst und hieß Zur Arbeit der Kommission Sport an der Friedrich-Wolf-Oberschule Krostitz.

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ISSN 2627-9568

Archiv Sonderhefte 2019 / Jahrgang 1
Zeitzeugen im Gespräch 01/2019: Prof. Dr. Frank Horn

01/ 2019 Zeitzeugen im Gespräch

Prof. Dr. Frank Horn

Prof. Dr. Frank Horn war von 1975 bis 1989 Mitglied der Zentralen Jury für Pädagogische Lesungen beim Zentralvorstand des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes der DDR. Beschäftigt in der Forschungsgruppe Biologie am Institut für mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht (IMN) an der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften (APW) in Berlin galt sein Augenmerk u.a. den Pädagogischen Lesungen für das Unterrichtsfach Biologie.

Zeitzeugen im Gespräch 02/2019: Ingrid und Peter Körner

02/ 2019 Zeitzeugen im Gespräch

Ingrid und Peter Körner

Ingrid Körner arbeitete in den 1980er Jahren als Fachberaterin für das Fach Deutsch in Rostock. Hierbei war sie für das Stadtgebiet Mitte und dort für die Betreuung von elf bis fünfzehn Schulen zuständig. Im Jahr 1984 verfasste Ingrid Körner eine eigene Pädagogische Lesung, die zunächst durch das Pädagogische Kreiskabinett zum Vortrag ausgewählt wurde. Die Rostocker Arbeitsstelle Pädagogische Lesungen kam mit ihr und ihrem Mann, Peter Körner, seinerzeit Fachberater für das Fach Musik, ins Gespräch.

Zeitzeugen im Gespräch 03/2019: Johanna-Ruth Kraft

03/ 2019 Zeitzeugen im Gespräch

Johanna-Ruth Kraft

Dipl. Päd., Studienrätin Johanna-Ruth Kraft, war zunächst Lehrerin und stellvertretende Direktorin an einer Polytechnischen Oberschule, später 1. Stellvertreterin des Kreisschulrates Bernau. 1978 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die Akademie der Pädagogischen Wissenschaften (APW). Ende 1980 wurde sie Mitarbeiterin der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung und dort mit dem Aufgabenbereich „Pädagogische Lesungen“ betraut, was die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Zentralen Tage der Pädagogischen Lesungen mit einschloss.

Archiv Sonderhefte 2020 / Jahrgang 2
Zeitzeugen im Gespräch 04/2020: Holger Böwing

4/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Holger Böwing

Holger Böwing war ab 1984 als Hilfsschullehrer im Spezialkinderheim in Stolpe an der Oder tätig. Zusammen mit dem damalige Schulleiter, Günter Gaffron, verfasste er Mitte der 1980er Jahre eine Pädagogische Lesung, ehe er im Februar 1988 selbst die Leitung der Schule übernahm.

Zeitzeugen im Gespräch 05/2020: Dr. Friedhelm Steinführer

5/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Dr. Friedhelm Steinführer

Dr. Friedhelm Steinführer war von 1948 bis 1989 als Lehrer für die Fächer Russisch und Deutsch tätig, über lange Jahre hinweg Fachberater für das Fach Russisch und Direktor des Pädagogischen Kreiskabinetts in Neustrelitz. Im Zeitraum 1955 bis 1978 verfasste er insgesamt 15 Schriften, die dem Charakter Pädagogischer Lesungen entsprachen, auch wenn sie erst seit ab 1963 entsprechend deklariert waren. Darüber hinaus war er Mitbegründer der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften (APW) und arbeitete an zahlreichen Unterrichtsmitteln für das Fach Russisch mit.

Zeitzeugen im Gespräch 06/2020: Wolfgang Giebichenstein

6/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Wolfgang Giebichenstein

Wolfgang Giebichenstein, Jahrgang 1943, war von 1967 an als Lehrer für Deutsch und Kunst in den 1980er Jahren als Fachberater für das Fach Deutsch tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit verfasste er zwischen 1985 und 1989 insgesamt fünf Pädagogische Lesungen.

Zeitzeugen im Gespräch 07/2020: Hannelore Kähler

7/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Hannelore Kähler

Hannelore Kähler war ab 1966 als Lehrerin und später als stellvertretende Direktorin an zwei verschiedenen DDR-Hilfsschulen tätig, zuletzt an einer großen Sonderschule mit über 200 Kindern in Güstrow. 1987 verfasste sie ihre erste und einzige  Pädagogische Lesung. Nach der politischen Wende von 1989 arbeitete sie noch zwölf Jahre, bis 2001, als Direktorin an einer Förderschule in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern).

Zeitzeugen im Gespräch 08/2020: Dr. Thea Hoedt

8/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Dr. Thea Hoedt

Dr. Thea Hoedt war in den 1980er Jahren am Zentralinstitut für Weiterbildung Ludwigsfelde als Abteilungsleiterin für Planung/ Koordinierung/ Forschung und Entwicklung unter anderem auch für die Organisation der Zentralen Tage der Pädagogischen Lesungen zuständig. Zuvor hatte Sie ihre Diplomarbeit zum Thema Berufsschulpädagogische Lesungen geschrieben und bereits als Mitarbeiterin des Bezirkskabinetts für Weiterbildung der Berufsschullehrer Leipzig eine eigene Pädagogische Lesung verfasst.

Zeitzeugen im Gespräch 09/2020: Dr. Ulla Stackebrandt

9/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Dr. Ulla Stackebrandt

Frau Dr. Ulla Stackebrandt war von 1962 an als Lehrerin für die Fächer Biologie und Chemie an der Erweiterten Oberschule in Seelow im Bezirk Frankfurt/Oder tätig. Nach dem Abschluss ihrer Dissertation verfasste sie 1977 eine Pädagogische  Lesung mit dem Titel „Schöpferische Schülertätigkeit unter Einbeziehung von Experimenten in den Stoffgebieten Kohlenhydrate und Eiweiße: dargestellt an Beispielen aus dem Chemieunterricht der Klasse 11“, die bei den Zentralen Tagen in  Ludwigsfelde mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde.

Zeitzeugen im Gespräch 10/2020: Dr. Gunter Dreßler

10/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Dr. Gunter Dreßler

Dr. paed. Gunter Dreßler war seit 1969 als Lehrer tätig und verfasste zwischen 1973 und 1989 insgesamt acht Pädagogische Lesungen zum polytechnischen Unterricht, teilweise als alleiniger Autor und teilweise als Co-Autor. Mehrere davon wurden für eine Vorstellung auf den Zentralen Tagen der Pädagogischen Lesungen ausgewählt.

Zeitzeugen im Gespräch 11/2020: Gisela Pohl

11/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Gisela Pohl

Gisela Pohl absolvierte ein dreijähriges Studium als Unterstufenlehrerin in Putbus und war dann ab 1970 als Unterstufenlehrerin tätig. Sie arbeitete zunächst an einer Polytechnischen Oberschule in Wolgast, später dann an einer Schule in Karlshagen auf der Insel Usedom.

Nach der Wende war sie noch bis 2009 Grundschullehrerin an dieser Schule. Von 1987 bis 1988 verfasste sie eine Pädagogische Lesung mit dem Titel "Wie ich als Klassenleiter in Klasse 1 mit den gewählten Elternvertretern und der Patenbrigade arbeite, um Individualität und Kollektivität zu entwickeln".

Zeitzeugen im Gespräch 12/2020: Gerhard Hamann

12/2020 Zeitzeugen im Gespräch

Zeitzeugen im Gespräch: Gerhard Hamann

Gerhard Hamann trat unmittelbar nach seinem eigenen Abitur im Jahr 1953 in den Schuldienst ein. Er begann diesen an der Schule in Krostitz, wo er ihn 1998 auch beendete. Im Zeitraum 1953 bis 1976 studierte er berufsbegleitend und qualifizierte sich dabei zum Sport- und Physiklehrer. Er ist Ehrenbürger der Gemeinde Krostitz und wurde 2013 für sein Engagement für Ort und Region mit dem Sächsischen Verdienstorden ausgezeichnet. Gerhard Hamann verfasste zwei Pädagogische Lesungen. Die erste entstand im Jahr 1976 und trug den Titel Der Anteil des Spartakiadekomitees und der Kommission Sport bei der Entwicklung des außerunterrichtlichen Kinder- und Jugendsports an der Friedrich-Wolf-Oberschule Krostitz. Die zweite Pädagogische Lesung wurde im Jahr 1982 verfasst und hieß Zur Arbeit der Kommission Sport an der Friedrich-Wolf-Oberschule Krostitz.